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Wenn
vorhanden, erscheint seit 2002 jeden Monat ein Aufkleber von Alwin Gast, an
welchem Tag, Monat, Jahr und in welchem Kino er sich diese Filme anschaute!!!
Dieser Herr war Filmkritiker für verschiedene Zeitungen.(Gar
nicht so einfach für die damalige Zeit!!) Diesen Film sah er diesmal nicht!
Ab Januar 2021 erscheinen alle Filmprogramme ,ob nationale oder internationale,
auch von der DEFA synchronisierte Filme, solange der Vorrat reicht!!! |
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 Alwin
Gast(Aufnahme von 1948)
geb.
21.111920 in Magdeburg
gest. 11.12.2010 in Stuttgart |
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Die
letzte Brücke
EIN
COSMOPOL - FILM IM VERLEIH DER COLUMBIA FILMGESELLSCHAFT mbh
EINE
DR. JONEN - PRODUKTION DER:
METEOR - FILM IM PRISMA - VERLEIH
Link
zu diesen
Film
Filmstart.de
Erscheinungsjahr: 1954
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wieder wird nach Krieg gerufen, wie 1939!!!
Menschen,
wacht endlich auf!!!
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Dies ist die Geschichte der deutschen Ärztin Helga Reinbeck,
die Geschichte einer Frau, die inmitten von Tod und Grausamkeit ein
Bekenntnis zu wahrer Menschlichkeit ablegt. Sie spielt auf dem Balkan
gegen Ende des zweiten Weltkrieges.
Helga Reinbeck, Kinderärztin von Beruf, tut Dienst als Oberschwester
in dem deutschen Reservelazarett Bjelo Jezero. Vor wenigen Monaten hat
sie in Mostar Martin, den Feldwebel der Gebirgsjäger, kennen und
lieben gelernt. - Es ist wie ein Wunder, daß Martin plötzlich
vor ihr steht. Seine Einheit befindet sich im Partisaneneinsatz. Italien
hatte kapituliert. Um Bjelo Jezero herum ist Niemandsland. Die beiden
Liebenden sind glücklich über ihr Wiedersehen und verabreden,
den Abend gemeinsam zu verbringen. Aber Martin wartet am Abend vergebens.
Eine serbische Studentin, die einer Partisanengruppe angehört,
ist, als Bäuerin verkleidet, bis zum Stabsarzt vorgedrungen und
bittet um Hilfe für ihr angeblich todkrankes Kind. Stabsarzt Rottsieber
lehnt ab, aber Helga erwirkt seine Erlaubnis, Hilfe leisten zu dürfen.
In einem Sanitätswagen, die Partisanin Militza an ihrer Seite,
fährt sie los. - Der Sanitätswagen stößt auf eine
Straßensperre. Der Fahrer will sie beseitigen, da umringen bewaffnete
Männer den Wagen. Der Fahrer fällt. Militza hält die
Deutsche mit ihrer Pistole in Schach. Der Wagen stürzt zertrümmert
in die Schlucht.
Helga ist in der Gewalt der Partisanen. Sie haben Kranke und Verwundete.
Der Arzt ist darunter. Helga wird gezwungen, ihn zu operieren. Aber
er stirbt. - Hat die Deutsche den Arzt umgebracht ? Die Partisanen stellen
sie vor die Wahl, zu bleiben und ärztliche Hilfe zu leisten, oder...
- Helga befindet sich in schweren seelischen Konflikten. Ein Fluchtversuch
mißlingt, ein zweiter desgleichen. An was soll sie sich halten
? Da ist Boro, ein Partisanenführer. "Ich immer glauben, für
Doktor verwundeter Feind auch Mensch." Das Wort trifft Helga ins
Herz. Sie hilft, aber ihr Gesicht ist tot und leer.
Im Partisanenlager ist Typhus ausgebrochen. Medikamente fehlen. Die
Deutschen besetzen Dorf für Dorf. Ein Leidenszug von Kranken und
Verwundeten bewegt sich über die Hängebrücke über
die Neretva. Helga in der Mitte. Da brausen plötrzlich deutsche
Sturmboote den Fluß hinab. Feuergarben von beiden Seiten. Die
Brücke stürzt zerfetzt in den Fluß. Tote und Verwundete
treiben im Wasser.In einem der Boote befand sich Martin. Keiner der
Liebenden weiß, wie nahe sie sich waren. Martin erhielt die unfaßliche
Nachricht von Helgas Tod, damals, als man den Sanitätswagen zertrümmert
in der Schlucht fand. - Leutnant Scherer gerät bei dem Zusammenstoß
mit den Partisanen in Gefangenschaft. Er nennt die Deutsche Verräterin.
In Helga tobt der Konflikt. Aber das Elend der Menschen um sie herum
zwingt sie zu bleiben. Auch der Feind ist Mensch. - Scherer gelingt
die Flucht. Helga bleibt, weil die Menschen ohne ihre Hilfe verloren
sind.
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Als
Scherer zu seiner Einheit zurückfindet, erfährt Martin, daß
Helga lebt.
Der Zug der Partisanen bewegt sich nach Morgoljewo, dem Dorf, das ihnen Rettung
bringen soll. Aber Morgoljewo ist ein rauchender Trümmerhaufen. Seit
Tagen wartet sie auf Medikamente. - Da scheint Rettung zu nahen. Ein britischer
Flieger ist mit dem Fallschirm und Medikamenten abgesprungen. Einheimische
halten den Verwundeten in Poltewa versteckt. Poltewa wird von den Deutschen
besetzt. Wer holt die Medikamente ? - Militza, in der Tracht einer mohamedanischen
Bäuerin, bricht auf nach Poltewa. "Zwei haben eine größere
Chance." Aus freiem Entschluß schließt sich Helga an. - Sie
finden den Engländer , sie finden die Medikamente. Aber das Schicksal
ist grausam. Die beiden Frauen werden von der einheimischen Polizei zu Straßenarbeiten
herangezogen. Helga bleibt unerkannt. Um sie herum die Deutschen. Helga schwankt,
ob sie zu den Ihren gehen soll. Aber viele Menschen erwarten von ihr die Rettung.
Sie schwankt nicht mehr, sie weiß, was sie zu tun hat. Militza, die
bisher jeden Schritt der Deutschen argwöhnisch verfolgt hat, küßt
sie impulsiv. Sie begreift das große Opfer. Dann flieht sie. Die Detonation
einer Straßensprengung zerreißt sie. Helga ist allein. Nur sie
noch kann den Partisanen die rettenden Medikamente bringen. - Und so geht
sie zurück in das Versteck des Engländers. Und hier stößt
sie auf Martin. Sie liegen sich in den Armen. Aber dann reißt Helga
sich los, ihre Aufgabe zu vollenden. Martin versteht nicht. Er bleibt zurück,
während Helga mit langsamen Schritten über die Brücke geht,
über die dritte Brücke derer, die in diesen Monaten ihr Schicksal
bestimmen. - Die Partisanen haben Verstärkung erhalten. Die beiden Frauen
sind noch nicht zurück. Sie rücken auf das Dorf vor, sie greifen
an. - Feuerstöße von beiden Seiten der Neretva. In der Mitte, auf
der Brücke, Helga. Sie duckt sich gegen die steinernde Brüstung.
Auf der einen Seite schreit Martin ihr zu - auf der anderen wartet Boro mit
seinen Männern. Beide Seiten erkennen die Frau auf der Brücke. Beide
Seiten stellen das Feuer ein. Aber eine letzte verirrte Geschoßgarbe
hat Helga getroffen. Sie richtet sich mühsam auf, geht mit schweren Schritten
den Weg über die Brücke zu Ende, reicht Boro die Tasche mit den
Medikamenten.
"Ich muß zurück", sagt sie mit tonloser Stimme. Boro
versteht. Ein letzter Blick, der alles ausdrückt, was diese Menschen,
die zur Stunde noch Feinde sind, empfunden haben, als ein Mensch von der anderen
Seite ihnen half.
Helga wendet sich zurück, mit schweren Schritten auf die Brücke
zu. Es ist die letzte Brücke in ihrem Leben. Noch hat sie nicht die Mitte
erreicht, da bricht sie zusammen.
Das Feuer setzt wieder ein Mitten auf der Brücke, zwischen den Fronten,
liegt ein Mensch, der helfen wollte. - Soll sein Opfer vergebens sein ? |
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| Helga
Reinbeck |
Maria
Schell |
| Boro,
(Partisan) |
Bernhard
Wicki |
| Militza,
(Partisanin) |
Barbara
Rütting |
| Feldwebel
Martin Berger |
Carl
Möhner |
| Leutnant
Scherer |
Horst
Hächler |
| Haslinger |
Fritz
Eckard |
| Stabsarzt
Dr. Rottsieper |
Robert Meyn |
| Momcillo,
ein Stummer |
Pable
Mincic |
| Sava
(Partisan) |
Zvanko Zungui |
| Ratko
(Partisan) |
Stevo
Petrovic
|
|
Vlaho
(Partisan)
|
Janez
Vrchovec |
| Eine
alte Bäuerin |
Tilla
Durieux
|
|
Nachrichtensoldat
|
Walter
Regelsberger |
| 3
Gebirgsjäger: |
Franz
Eichberger |
| |
Peter
Versten |
| |
Heinrich
Einsiedel |
| Englischer
Offizier |
Radolcic
Dragoslav |
| Oberschwester |
Steffi
Schwarz |
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