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Da
kommt nun eine neue Broadway-Melodie aus dem Lande der "unbegrenzten
Möglichkeiten". Die Tatsachen von den "Kosten und Mühen",
die man jenseits des großen Wassers "nicht gescheut hat ",
um dem Filmpublikum der Welt zwei Stunden amüsanter Unterhaltung
zu bieten, wird wiederum festgestellt werden. Ein Mosaik aus humorvollen
Einfällen, tänzerischen Leistungen, beschwingten Rhyth-men und
technischen Wundern rundet sich auch hier der einfachen Geschichte zweier
Liebenden, die sich suchen, nicht zu finden scheinen und schließlich
doch das Glück gemeinsam erobern. Taucht da nicht die Frage auf nach
dem Sinn dieses köstlichen "Unwesens", das sich so bedeutungsvoll
"Revue" nennt? - Unbekannte Soldaten der Kunst, den Marschallstab
ihres unentdeckten Talents im Tornister, marschieren versprengt, aber
voller Hoffnungen und Träume, "keinen Pfennig in der Tasche",
ihrem leuchtenden Ziele, dem Erfolg am Broadway, New Yorks und Amerikas
vergötterter Prachtstraße, entgegen. Dort wo Millionen gewonnen
und verloren werden, erleben sie ihre Alltagsschicksale, ihr Elend, das
sie mit einem Lachen ertragen, und ihren großen Sieg, der ein Sieg
der Gemeinschaft ist: Steve Raleigh, der Autor und Komponist , Ellen Lee,
die Tänzerin, Sonny Ledford, ihr Partner mit dem Schmerz einer entsagenden
Liebe im Herzen, Peter Trot, der komische Exzentriker, Betty Clayton,
das Kind mit der phänomenalen Stimme und der jugendlichen Schwärmerei
für den Helden der Leinwand, ihre Mutter, die eine |
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eine vergessene Varietédiva ist. Nicki Papaloopas, der singende Barbier,
Robert Wildhack, der Mann, der das Niesen zu einer Wissenschaft erhoben hat
und alle die anderen, die im Wirbel der Geschehnisse erscheinen, aber nicht
verschwinden, ohne eine Spur der Lebensfreude zu hinterlasen, die jeder von
diesen Männern und Frauenpredigen will. - Eine Welt der Gegensätze
bildet das Millieu, in dem sie sich bewegen: Hier ist die Metro-politanoper
mit ihrer glänzenden abendlichen Auffahrt der oberen Zehntausend, die
das "Glück gepachtet haben", da die dürftige Friseurstube,
in der ein Gehilfe "Mut in der Brust!" Arien singt; hier das elegante
einer Rennbahn, auf der zwei arme Teufel wohl Arbeit finden, aber auch durch
eine nicht getätigte Wette in Schulden geraten; dort ein Pferdetransport-Waggon,
in dem der Stern eines Stars aufgeht: eine erstklassige Künstleragentur,
wo ein Mädel vor schalldichten Türen vergeblich "sein Lied
singt", eine Artistenpension, wo jeder Gast ein Original ist, wo jeder
sein Können rühmen kann und keiner Geld hat; der enge Garten eines
Hinterhauses, in dem ein edler Renner trainiert wird; ein einsamer Park, in
dem zwei Menschen selbst bei Gewitter und Regen ihre Wünsche und Sehnsüchte
aus-tanzen können; Intrigen und Liebe, die froh hinaus jubelt, das allerhand
schönes auf dieser Erde trotzdem "mein und dein" ist, eine
tolle Jagd um den Sieg im "Großen Preis von Saratoga" und
endlich eine grandiose Schau, bei der die neuen "Broadway-Sterne"
leuchten dürfen, die die Tücken dieses Broadway bezwungen haben!
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In
dem Besetzungsbüro herrscht bereits Hochbetrieb. Hunderte drängen
sich nach Engagement. Steve weigert sich, die enormen Gagen für berühmte
Revue-Stars zu zahlen. Er ist entschlossen, Ellen, die natürlich noch
ganz unbekannt ist, die Hauptrolle zu geben.
Indes soll "Sterngucker" verkauft werden. Ellen hat Angst dass
er in schlech-te Hände gerät und erwirbt ihn selbst auf der Auktion,
obwohl sie nur einen kleinen Teil des Geldes besitzt. Der Zuschlag ist nicht
ohne die Beihilfe Carolines erfolgt, die hofft, Ellen dadurch in Unannehmlichkeiten
zu bringen. Steve aber sich recht-zeitig die Summe für seine bei Mrs.
Whipple geliehen.
Er bittet Sonny, Ellen das Geld zu geben, ohne ihn zu verraten.
Mittlerweile haben Papaloopas und Nicki ihre beiden Schuldner gefunden und
verlangen die 800 Dollars. In den entstehenden Streit greift Ellen ein und
veranlasst den Frisör, mit einem Anteil an "Sternguckers"
eventuellen Gewinnen vorlieb zu nehmen. Steve kommt hinzu und muß
sich wohl oder übel von Nicki etwas vorsingen lassen. Dabei macht man
die glückliche Entdeckung, dass "Sterngucker" am schnellsten
rennt, wenn er Nickis Stimme hört.
Die eifersüchtige Caroline bestimmt ihren Gatten, seinen Finanzierungs
- Vertag für die Revue zurückzuziehen, wenn Steve nicht damit
einverstanden ist, statt Ellen eine bekannte Künstlerin zu engagieren.
Ellen erfährt das und verzichtet on selbst, ist auch für den untröstlichen
Steve nicht mehr zu sprechen. Er weigert sich nun, die Revue unter diesen
Umständen herauszubringen, versucht aber vergeblich, einen anderen
Geldmann zu finden.
Als Ellen endlich durch Sonny erfährt, dass Steve die 1750 Dollar für
"Stern-gucker" zugegeben hat, wird klar, wie sehr Steve sie liebt.
Das Pferd wird für den großen Preis von Saratoga gemeldet. Er
startet zwar schlecht, gewinnt aber in einem rasenden Finish unter seinem
komischen Jockei Peter Trot als Nickis Stimme anfeuernd aus dem Lautsprecher
erklingt. Mit dem Preis von 25 000 Dollar wird nun Steves Revue aufgezogen
und wird ein großer Erfolg. Noch am Abend der Premiere finden sich
zwei Glückliche!
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Sonny
Ledfort und Peter Trot brauchen Geld für die Fahrkarte nach dem Rennplatz
Pimlico, da sie glauben dort Arbeit bei der reichen Mrs. Whipple finden zu können.
Sie bitten den Friseur Papadoopas und seinen Neffen Nicki, ihnen 20 Dollar zu
borgen, um auf "Winterschlaf" zu wetten, da man damit 800 Dollar gewinnen
könnte. Aber anstatt das Geld für die Wette anzulegen, bezahlen sie
damit ihr Billet.
Caroline Whipple, eine äußerst selbstsüchtige Frau , schimpft
mit ihrem Gatten, weil er Steve Raleighs Revue unterstützen will. Aber
als sie sieht, was für ein hüb-scher junger Mann dieser Strebe
ist, ist sie mit der Finanzierung einverstanden. Alle drei fahren dann nach
Pimlico, um Car-olines Pferd "Sterngucker" im Rennen zu sehen.
Die Whipples haben Pech! "Sterngucker" leidet an einer Sehnenzerrung
und wird von "Winterschlaf" geschlagen. Sehr zum Schrecken von Sonny
und Peter, die nun dem Friseur 800 Dollar schulden und nicht wissen, woher sie
das Geld nehmen sollen. Immerhin gelingt es ihnen, bei Mrs. Whipple Arbeit zu
finden.
Während Sonny "Sternguckers" krankes Bein badet, gibt ihm
die hübsche Ellen Lee gute Ratschläge, wie er es am besten behandeln
soll. Sonny ärgert sich zwar darüber, lässt aber Ellen doch
gewähren. In derselben Nacht wird der Waggon mit dem Pferd nach New
York gebracht. Dabei entdecken Sonny und Peter Ellen, die sich in einem
Futterkasten versteckt hat, um nach "Sterngucker" sehen zu kön-nen.
Das Pferd ist auf der Farm ihres Vaters aufgewachsen und hatten "Stern-gucker"
dann wegen Geldschwierigkeiten verkauft und Ellen selbst will sich jetzt
in New York nach Arbeit umsehen. Es gibt einen fröhlichen Betrieb im
Wagen, es wird gesteppt und gesungen. Steve der mit den Whipples reist,
kommt unversehens dazu, während Ellen tanzt. Er ist entzückt von
ihr und als er erfährt, dass sie zur Bühne will, schlägt
er ihr vor, ihn in New York bei einer Künstler-Agentur aufzusuchen. |
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